Renterweihnachtsfeier
3. Februar 2026Geschichtenwettbewerb: War es wirklich der Riese?
3. Februar 2026Null Toleranz für NEONAZIS!
Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen,
man kann ja gegen den Staat sein, aber deswegen muss man nicht gleich NEONAZI werden. Was sind das für Menschen, die Nazisymbole an unsere Bushaltestellen schmieren? Was sind das für Bürger, die es nicht ablehnen, dass Menschen in Kellern gequält wurden, die Tag für Tag in ihrer Kotze sitzen mussten, den der Schlaf entzogen wurde, bis sie zusammenbrachen. Schläge, Tritte, an den Haaren ziehen, waren da eher die harmlosen Dinge, die von politischen Funktionären ausgesuchte Sadisten mit Systemgegnern anstellten. So fing es an mit dem Nationalsozialismus in den 1920er Jahren! Wie kann man deren Symbolkultur übernehmen?
Was ist die Motivation? Wird die Botschaft aus Zahlen und Zeichen überhaupt von der Bevölkerung verstanden?
Die Folgen sind schnell erklärt, die Bushaltestellen sehen aus wie im letzten Partybezirk, einfach dreckig und verwahrlost. Einer fängt an, andere machen es nach. Das ist aber nicht alles, auch privates Eigentum wurde beschädigt. Nun haben wir fast täglich die Polizei im Ort, das Ordnungsamt dreht eine Extrarunde, öffentliche Bereiche werden videoüberwacht.
Waren das die Ziele, welchen man mit Zahlencodes, Hakenkreuzen und Zielscheiben oder SS-Runen erreichen wollte? Wohl kaum!
Gibt es nicht ausreichend Angebote um sich zu entfalten? Wer sich am öffentlichen Leben beteiligt, hat auch Einfluss auf die Gestaltung. Man muss nicht nach „oben“ schauen, auf die Politik, dort wird nichts für deine Heimat erreicht. Die Dörfer selbst sind es, die die Gesellschaft formen und verändern.
In der Region gibt es massenhaft Arbeit, hochwertige Lehrstellen und weitreichende Freizeitangebote, jeder nur halbwegs tüchtige Bürger kann gut leben, besser als in vielen Jahrzehnten zuvor. Hier bei uns fahren sogar die öffentlichen Verkehrsmittel stündlich. Zugegeben, der Alltag funktioniert bei Weitem nicht reibungslos. Es gibt soziale Gräben, die aber oft den Ursprung im Charakter der betroffenen Person haben, selten ist es Krankheit. Oft wird von ungleichen Startbedingungen geschrieben, das ist kaum nachvollziehbar. Seit mehr als 10 Jahren gibt es das Elterngeld, der Kindergarten ist in Ludwigsfelde zu weiten Teilen kostenfrei, Schule sowieso. Die Bibliothek kostet lächerliche 15€ pro Jahr und hat viele Schulmedien in den Regalen, welche beim Lernen unterstützen. Sind es Zucker, Fett, Alkohol oder Drogen die uns träge und aggressiv machen. Ist es das TV Programm oder Social Media die uns negativ beeinflussen? Ein klares NEIN, es ist der fehlende Respekt gegenüber den Mitmenschen.
Wir fordern euch zum Dialog auf, wir bieten mehrfach im Jahr Möglichkeiten der Beteiligung. Wir haben Gestaltungsräume geschaffen. Die Herausforderungen der Zukunft sind groß. Ob Klimawandel, Infrastruktur, Energie, Migration oder Mietspiegel, dein Handeln hat Einfluss.
Melde dich bei uns, gib deinem Frust einen Sinn und sprich darüber, hier ist deine Bühne!
WhatsApp 01727895043 oder gross-schulzendorf@ludwigsfelde.info sind unsere Kanäle. Auch persönliche Treffen wie der Creative Diskurs oder gemeinschaftliche Aktionen wie der Dorfputz und Feste können genutzt werden, um sich zu beteiligen.
Frohes Schaffen
Bertram Kühne (Vorsteher des Ortsbeirates)
PS: Graffiti als sichtbares Element einer Kultur lässt sich mit Sicherheit ins künstlerische Geschehen von Groß Schulzendorf integrieren. Kontaktiert uns, wir bieten euch Wände!

